Heute habe ich mal meine im Grunde Phantasie freunde Revue passieren lassen
(und das hat nichts damit zu tun, dass ich heute mal wieder "Fosters Home for Imaginary Friends" sehen konnte, was ich sehr mag)
Nein, nur mein Geschichteschreiben hat eine natürliche Entwicklung genommen.
Und begonnen hat es dort, wo imaginäre Freunde nun mal gebraucht werden.
Als ich nach Österreich kam und all meine Freunde verloren habe und entwruszelt wurde.
Da hab ich es zu einer netten Tradition gemacht mir Gutenachtgeschichten beim Einschlafen einzubilden.
Eine große Zeitlang waren es sexuelle Phantasien. Aber wie ein erfolgreicher Mangaka es mal gesagt hat. Sexphantasien und Masturbation in der Pubertät sind unumgänglich für die Entwiklung eines kreativen Characters. Und kein Autor könnte je erfolgreich sein, wenn er in seiner Pubertät nichts in diese Richtung ausgelebt hat.
Dann wurden es immer mehr Verarbeitung und Weiterführung von Medien, TV Serien oder Computerspielen.
Die Charactere gefielen mir nun mal und ich wollte sie auch in meine Abenteuer rein bringen.
Bis ich schließlich eigene Charactere angefangen habe zu entwickeln.
Und dann haben starke Charactere begonnen sich abzuzeichnen, an die ich mich heute noch genau erinnern kann.
Zumal ist da
Iam
Diese entstand durch den so häfigen einfluss einer Freundin, die schon sehr lange Geschichten schreibt. Sie hatte gesagt, dass sie einen Character hat, der unsterblich ist.
Und so wollte ich auch jemanden langlebigen mit einer ungewissen Zukunft haben, die man jederzeit weitrespinnen konnte.
Nicht so wie das volendete Schicksal von
Cato und René mit denen ich ein exzessiven Sommer plus eine dicke Geschichte verbracht habe.
Oder
Jonathan, der weniger außergewöhnlich ist und mit dem sich eben nur eine Kurzgeschichte und ein Sommemonat vertreiben ließ.
Dann war da wieder meine Freundin am Werk und hat von ihrer Gesichcte erzählt, die in einer ganz anderen Welt spielt. Und tatsächlich wenn Herr der Ringe auch in einer eigenen Welt spielt, warum mache ich nicht auch eine ... und eine Welt entstand und der vierte Teil des Buches an dem ich gerade arbeite.
Und er hat ganze zwei einprägsame Charactere eingebracht
Franziska und
Hysteria
Wobei zu diesem Zeitpunkt wir in der Schule unbedingt Tagträume in Psychologie durchnehmen müssen. Und es hieß, dass Jungs immer von Helden träumen und mädchen von Prinzessinen.
Es brachte nichts zu protestieren, dass Iam mein HELD ist, denn Hysteria ist eine Prinzessin.
Blöder Zufall sag ich nur *g*
Richtig aufzuschreiben habe ich als allerersten eben solche Fangeschichten angefangen.
Dann war es schon wieder diese omnipräsente
Freundin, die mich dazu angeregt hat eine neue Geschichte zu schreiben und
Nisi motes entstand. etwas, das auch kaum jemand je erblicken wird *g*
Eine besondere Freude war einst
Die Gischwister die ich rein zur Unterhaltung von mir und zwei Freundinen während der Schule geschrieben habe.
Andere Kurzgeschichten, wie die eigene Interprätation der Alice, einzelne Characteristiken plus Hintergrundstory, Idee zu einem obskurren Gesellschaftssystem und private Spielereien. bleiben amüsante Schreibübungen, die ich so gern mag.
Die Jetzige große Geschichte. Wie bestimmt schon oft gesagt, entstand aus der Not heraus, in der Nacht sprich Freizeit etwas sinnvolles aber doch angenehmes zu tun. Also begann ich Iam und die eine Fremde Welt aufzuschreiben und um mehr Fülle zu geben zwei weitere Welten mit ihren Hauptcharacteren
Prabhati und
Ur erfunden. Dieses bedürfnis etwas zu schreiben, wenn man gerade unverplante Freizeit hat, ist immer noch da, auch wenn sie kürzer ist.
Übe diese Geschichte bin ich aber immer noch der Meinung, dass dieser ach so genialer Zeitvertreib nur ein Genuss für mich ist, nicht jedoch für die breite Masse.
Um einen würdigeren Roman zu schreiben, muss erst mal mein Horizont erneut wachsen.